Am Beispiel Stahl-, Aluminium- und keramische Industrie

Die Forderungen nach optimierten Energiebilanzen und größtmöglichen Nutzvolumen bestimmen den Trend im Hochtemperaturbereich.

Eine effiziente Wärmeisolierung wird daher sowohl in der Stahl- und Aluminiumindustrie als auch in der Keramikindustrie zum Erfolgsfaktor.

WDS®– alle Vorteile auf Ihrer Seite:

  • Sehr geringe Temperaturverluste
  • Bestmögliche Temperaturverteilung
  • Steigerung des Nutzvolumens
  • Verbesserung der Energiebilanz
  • Verlängerte Lebensdauer
  • Erhöhung der Betriebssicherheit
  • Gesundheitlich unbedenklich
  • Einfache Handhabung

Durch den Einsatz von WDS® wird ein gleichmäßiges Temperaturprofil sichergestellt. Somit werden Standzeiten verlängert und die Betriebssicherheit erhöht.

Die entsprechend Ihrer Anforderung konfektionierten WDS® Produkte ermöglichen eine denkbar einfache Handhabung.

Für jede Industrie die passende Lösung

Eine weit verbreitete Anwendung von WDS® in der Stahlindustrie sind Hinterisolierungen in Stahlpfannen. Dabei kann die Verweildauer des flüssigen Stahls mit Temperaturen bis zu 1.700 °C ca. 8h betragen.

Parallel zu dieser Entwicklung steigt der Anspruch an das Nutzvolumen. Neu entwickelte Feuerfestmaterialien in Verbindung mit WDS® Flexible werden diesen Anforderungen gerecht.

So lässt sich einerseits dank der dünneren Schichtdicken von WDS® Flexible unter Beibehaltung des Temperaturverhältnisses das Nutzvolumen um 10 Prozent verbessern.

Andererseits lässt sich mit einer gleich starken Hinterisolierung aus WDS® Flexible die Energiebilanz der Stahlpfanne um nahezu 50 Prozent optimieren.

In der Aluminiumindustrie sind der Schmelzofen sowie die Gießrinnen besonders kritische Prozessbestandteile bei der Verarbeitung von Primär- als auch Sekundäraluminium.

Um die Schmelze in allen Bereichen des Ofens homogen flüssig zu halten, muss eine optimale Temperaturverteilung vorliegen. Durch den Einsatz von WDS® Ultra als Hinterisolierung lässt sich diese zusammen mit einer Steigerung des Nutzvolumens um durchschnittlich 15 Prozent erzielen. Die deutliche Reduzierung der Kaltseitentemperatur um durchschnittlich 20 °C führt zu einer Senkung der Betriebskosten und verbessert die Betriebssicherheit.

Um eine gleich bleibende Produktqualität während des gesamten Produktionsprozesses zu gewährleisten, müssen auch die Gießrinnen sowie Gießverteiler mit höchstwirksamen Isolierungen ausgekleidet werden. WDS® Flexible bzw. WDS® Ultra haben sich hier als optimale Lösung etabliert.

Durch das deutlich erhöhte Wärmeisoliervermögen der Gießrinne ist ein Nachheizen bei kurzen und mittleren Distanzen nicht mehr notwendig.

Bei langen Distanzen reduziert sich die Nachheizenergie erheblich und senkt somit die Betriebskosten. Zusätzlich erhöht dies die Lebensdauer der Gießrinnen, da Aluminiumanhaftungen an der feuerfesten Auskleidung aufgrund vorzeitigen Einfrierens weitestgehend vermieden werden.

Eine weitere Anwendung in der Hochtemperatur-Industrieisolierung ist der Ofenbau für die keramische Industrie. Tunnel-, Brenn- oder Rollenofen sind dort ein wichtiger Prozessbestandteil bei der Herstellung von Grob- oder Feinkeramik. Neuentwickelte Isoliersysteme mit WDS® Ultra ermöglichen Ofenbauern bei gleicher Isolierwirkung die Reduzierung der Wandstärken.

Auf diese Weise kann das Nutzvolumen ohne Veränderungen der äußeren Abmessungen des Ofens um durchschnittlich 15 Prozent gesteigert werden. Die deutliche Reduzierung der Kaltseitentemperatur führt zu einer Verbesserung der Energiebilanz pro Tonne gebrannter Endprodukte um durchschnittlich 25 Prozent gegenüber herkömmlich isolierten Öfen.

Weitere detaillierte Informationen zu den Anwendungen.